WIE SIEHT DIE BEHANDLUNG VON EIERSTOCKZYSTEN AUS ?
Funktionelle Eierstockzysten stellen die häufigste Form dar. Normalerweise verschwinden sie wieder von selbst und müssen daher nicht behandelt werden.
Abnormal zunehmedes Größenwachstum oder eine Dauer von länger als ein paar Monaten sollten eine Entfernung der Zysten indizieren oder weiterführende Untersuchungen, um sicher festzustellen, ob sie schädigend sind.
Medikamentöse Behandlung
Ultraschallverlaufsuntersuchungen oder endovaginaler Ultraschall werden wiederholt genutzt, um das Wachstum der Zysten aufzuzeichnen.
Orale Kontrazeptiva:
Die Anti Baby Pille kann sich als hilfreich erweisen den Menstruationszyklus zu regulieren, der Bildung von Follikeln vorzubeugen, die sich in Zysten umwandeln können und vielleicht die Größe bereits bestehender Zysten zu verrringern.
Schmerzmedikamente:
Entzündungshemmende Medikamente können helfen die Schmerzen im Beckenbereich zu verringern.
Operation
Laparoskopische Operation:
Der Operateur füllt den Bauch der Frau mit Gas auf und macht dann kleine Schnitte über die eine dünne Optik (Laparoskop) in die Bauchhöhle eingeführt wird.
Dann kann der Operateur die Zyste über die Optik darstellen und sie über die kleinen Schnitte mit Hilfe spezieller Instrumente entfernen.
GASLOSE LAPAROSKOPISCHE ENTFERNUNG
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Hierbei handelt es sich um eine invasivere Form der Chirurgie, bei der ein großer Schnitt durch die Bauchwand gemacht wird, um eine Zyste zu entfernen.
Damit geht ein längerer Krankenhausaufenthalt, eine längere Erholungsphase und das größere Risiko postoperativer Adhäsionen einher.
Operationen bei Eierstockstorsion:
Eine Eierstockzyste kann sich drehen und dadurch schwere Bauchschmerzen und auch Übelkeit und Erbrechen verursachen. Hierbei handelt es sich um einen Notfall und eine Operation ist zwingend notwendig, um diesen Zustand zu beheben.